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Rang zu ſichern, mußte ihn veranlaſſen, dem Beſies⸗ ten mit Achtung zu begegnen. Vor Allem aber war der Herzog wehrlos, verwundet, ſterbend und dem⸗
nach alſo in einer Lage, die das Mitgefuͤhl jedes
Kriegsmannes in Anſpruch nimmt, der da weiß, von welchen zuſaͤlligen Umſtaͤnden das Schickſal einer Schlacht oftmals abhaͤngt; und doch war die Antwort Napoleon's uͤber alle Erwartung ungnaͤdig und voll Hohn. Er verwies dem ſterbenden General ſeine be⸗ ruͤhmte Proklamation gegen Frankreich im Jahre 1792, ſeinen ungluͤcklichen Feldzug in dieſem Lande und ſei⸗ ne neuerlichen Aufforderungen an die Franzoſen, ſich uͤber den Rhein zuruͤckzuziehen. Er gab ihm Schuld, den Krieg, den er durch ſeine Rathſchlaͤge haͤtte ver⸗ huͤten ſollen, ſelbſt angeſtiftet zu haben. Er ſprach von dem ihm gewordenen Recht, in Brannſchweig kei⸗ nen Stein auf dem andern zu laſſen, und ſchloß mit der Verſicherung, daß— wenn er auch geneigt ſen, die Unterthanen des Herzogs mit der Milde eines edelmuͤthigen Siegers zu behandeln— er dennoch be⸗ ſchloſſen habe, den ſterbenden Fuͤrſten und ſeine Fa⸗ milie ihrer erblichen Herrſcherrechte zu berauben. Als wollten fie dieſe Drohungen vollſtrecken, naͤ⸗ herten ſich die franzoͤſiſchen Truppen der Stadt Braun⸗ ſchweig, und der verwundete Veteran, von ſeinem un⸗ erbittlichen Feinde das Schlimmſte befuͤrchtend, ließ ſich nach dem neutralen Altona bringen, wo er ſeinen Geiſt aufgab. Das Geſuch des Sohnes, den Leichuam


