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Die Behandlung des ungluͤcklichen Herzogs von Braunſchweig brachte dem Sieger wenig Ehre. Jener war von dem Schlachtfelde, wo er eine toͤdtliche Wun⸗ de erhielt, nach Braunſchweig, ſeiner erblichen Haupt⸗ ſtadt, gebracht worden. Von dort, wo er ſtets auf die preiswuͤrdigſte Weiſe regiert hatte, ſchrieb er an Napoleon, und ſtellte ihm vor, daß, ob er gleich als General in dem preußiſchen Dienſte gegen ihn gefoch⸗ ten, er nichtsdeſtoweniger als Reichsfuͤrſt ſein erbli⸗ ches Beſitzthum der Milde und Maͤßigung des Sie⸗ gers empfehlen muͤſſe. Dieſer Verſuch, in ſeiner Per⸗ ſon den Fuͤrſten von dem Feldherrn zu unterſcheiden oder die Vorrechte eines von Napoleon aufgeloͤsten Bundes anzurufen, konnte— ſo natuͤrlich er in der huͤlfloſen Lage des Herzogs auch war— bei dem Er⸗ oberer nicht wohl etwas ausrichten. Dagegen haͤtte Buonaparte, wenn er nicht perſoͤnlich gegen den Her⸗ zog erbittert geweſen und nicht der Verſuchung unter⸗ legen waͤre, den Schwiegervater des engliſchen Thron⸗ erben zu beſchimpfen, einen ganz andern und weit trif⸗ tigeren Grund gehabt, den beſiegten General mit ei⸗ ner ſeinem Range und ſeinem Ungluͤck gebuͤhrenden Achtung zu behandeln. Der Herzog von Braunſchweig war einer der aͤlteſten Krieger in Europa, und ſeine dͤber allen Zweifel erhabene Tapferkeit hatte ihm bei ſeinem juͤngeren Waffenbruder zur Empfehlung gerei⸗ chen ſollen. Er war regierender Fuͤrſt, und Napo⸗ leon's eigenes Beſtreben, ſich einen ariſtokratiſchen
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