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zutreten. Allein auch dieſer Verſuch ſchlug fehl. Die preußiſche Linie wurde uͤberall und zumal angegriffen — die Franzoſen durchbrachen das Centrum und die Fluͤgel mit dem Bajonet, und der Ruͤckzug erfolgte nach ſo manchen fruchtloſen Anſtrengungen, in wel⸗ chen keine Diviſion unbeſchaͤftigt geblieben war, in großer Unordnung, die jedoch noch weit hoͤher ſtieg, als die geſchlagenen Truppen Weimar erreichfen, wo ſie mit dem gleichfalls geſchlagenen rechten Fluͤgel zu⸗ ſammentrafen. Durch dieſes Zuſammentreffen in zwei entgegengeſetzten Stroͤmungen entſtand bald ein ſchreck⸗ licher Wirrwarr. Die Straßen waren durch Geſchuͤtz und Gepaͤck verſperrt, der Ruͤckzug artete in eine voͤl⸗ lige Flucht aus, und der Koͤnig ſelbſt, der waͤhrend der Schlacht von Auerſtaͤdt den hoͤchſten Muth gezeigt hatte, mußte endlich wegen ſeiner perſoͤnlichen Sicher⸗ heit die Hauptſtraße verlaſſen und mit einem kleinen Gefolge von Reitern uͤber das Feld jagen.
Waͤhrend der linke Fluͤgel der preußiſchen Armee bei Auerſtaͤdt gegen Davouſt ſocht, ſchlug ſich der rech⸗ te Fluͤgel, wie wir bereits erwaͤhnt, mit gleichem Un⸗ gluͤck bei Jena. Von dieſem zweiten und weniger be⸗ deutenderen Geſecht traͤgt die Doppelſchlacht ihren Namen, weil Napoleon bei Jena in Perſon befehligte.
Der franzoͤſiſche Kaiſer war am 13ten Oktober in dieſer an der Saale gelegenen Stadt angekommen und hatte ſich beeilt, diejenigen Befehle an ſeine Marſchaͤlle auszufertigen, durch wpelche die Demonſtrationen von


