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Preußen ſollte bald ſehen, daß jenes Kurfuͤrſten⸗ thum der Preis ſeiner Neutralitaͤt, den es noch uͤber⸗ dies durch einen Krieg mit England erkaufen mußte, ein hoͤchſt unſicherer Beſitz ſey. Waͤhrend die preußi⸗ ſchen Miniſter in die franzoͤſiſche Regierung drangen, die Abtretung von Hannover zu beſtaͤtigen, entdeckten ſie zu ihrem großen Verdruß, daß Napoleon, weit entfernt, die Anſpruͤche Preußens als unbedingt zu betrachten, in der That einen allgemeinen Frieden un⸗ terhandelte, und zwar unter anderem auf die Bedin⸗ gung, daß das Kurfuͤrſtenthum dem Koͤnig von Eng⸗ land, ſeinem erblichen Souverain, wieder zuruͤckgege⸗ ben werden ſollte. Waͤhrend die Aufdeckung dieſes doppelten Spiels den Koͤnig Friederich Wilhelm be⸗ lehrte, wie wenig er auf den ihm durch den Traktat von Wien ausgeſetzten Lohn rechnen köoͤnne, ſchien ihn die Kenntniß, die er noch von andern Entwuͤrfen Frankreichs erhielt, zur Abaͤnderung ſeiner friedlichen Politik beſtimmen zu muͤſſen.
Bis jetzt hatten de Siege Napoleon's vorzuͤglich die Demuͤthigung Oeſterreichs und die Beſchraͤnkung dieſer Macht, der aiten und natuͤrlichen Nebenbuhle⸗ rin des Hauſes Brandenburg, zur Folge gehabt. Jetzt aber, nachdem Oeſterreich in den Oſten zuruͤck gedraͤngt und ſeines Einfluſſes in dem ſuͤdweſtlichen Deutſch⸗ land beraubt war, ſah Preußen mit gerechter Beſorg⸗ niß, daß Frankreich dieſen Einfluß ſich zueigne und, wenn man ihm teinen Widerſtand entgegenſetze, in


