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49. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 15. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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tadelt, daß ſie das Intereſſe der Koͤnigreiche, die er ihnen angewieſen, vorzogen, ſtatt es ihm und ſeiner Regierung aufzuopfern, fo erniedrigt er ſie zu bloßen Puppen, die wohl den koͤniglichen Titel tragen und koͤ⸗ nigliche Bedienung haben mochten, aber, gaͤnzlich ab⸗ haͤngig von dem Willen eines Andern, keine Wahl hat⸗ ten, als den unerſͤttlichſten Ehrgeiz zu unterſtuͤtzen, der je in einer menſchlichen Bruſt wohnte.

Dieſes Geheimniß blieb den Hollaͤndern, den Neapolitanern oder andern Fremden, welche jenen ſo⸗ genannten Monarchen unterworfen wurden, nicht ver⸗ borgen; und da es ſie natuͤrlicherweiſe gegen Napo⸗ leon's Regierung aufbrachte, ſo war es auch ein Hin⸗ derniß fuͤr die von ihm eingeſetzten Monarchen, ſich Liebe oder Verehrung zu erwerben, und machte die Voͤlker geneigt, die erſte Gelegenheit zu ergreifen, ihr Joch abzuwerfen.

Die Gruͤndung dieſer Verwandten⸗Monarchien war nicht das einzige Mittel, durch welches Napoleon einen Einfluß in den von ihm eroberten Laͤndern zu behaupten ſuchte, die er von Frankreich abhaͤngig er⸗ hielt, wiewohl ſie keinen nominellen oder unmittelba⸗ ren Theil ſeines Reichs bildeten. Napoleon hatte ſei⸗ nem Staats⸗Rathe bereits die Frage vorgelegt, ob das Inſtitut von Großen des Reichs— einer Art von Adel, der nicht auf der Geburt, ſondern auf Talenten und Dienſten, die man dem Vaterlande geleiſtet hatte, beruhte— als eine Verletzung der Freiheit und Gleich⸗