Teil eines Werkes 
49. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 15. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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zu verſchmelzen, um die Intereſſen deſſelben denen des gemeinſchaftlichen Landes vorzuziehen. Er gab zu, daß der Grund dieſer Geſinnung in gewißem Grade ehrenvoll ſeyn konne, behauptete aber, daß ſie einen falſchen und nachtheiligen Gebrauch davon gemacht, wenn ſie ſich in ihren Grillen von einer unbedingten Unabhaͤngigkeit als in einer iſolirten Stellung betrach⸗ tet, und dabei außer Acht gelaſſen haͤtten, daß ſie nur Theile eines großen Syſtems bildeten, deſſen Bewe⸗ gungen zu unterſtuͤtzen und nicht aufzuhalten ihre Pflicht ſey.“—

In dieſen wenigen Worten iſt der Grundſatz er⸗ laͤutert, auf welchen Napoleon jene Huͤlfsmonarchien gruͤndete, und zwar nicht fuͤr das Wohl des Volks, us dem ſie beſtanden, ſondern fuͤr den Dienſt Frank⸗ reichs, oder vielmehr fuͤr ihn ſelbſt war es, daß jener Grundſatz für den einzigen und bewegenden galt. Als er die Krone von Holland nach der Abdankung Lud⸗ wigs auf den Sohn des letzteren uͤbergehen ließ, wie⸗ derholte er denſelben Grundſatz als erſte Bedingung ihres Beſitzes.—„Vergeſſe nie,“ ſprach er,„daß in der Lage, in welche dich mein politiſches Syſtem und das Intereſſe meines Reichs gerufen, deine erſte Pflicht mir, deine zweite Frankreich angehoͤrt. Alle deine übrigen Pflichten, ſelbſt die gegen das Volk, uͤber das ich dich regieren laſſe, ſind jenen unterge⸗ ordnet.“—

Wenn Napoleon ſeine beyollmaͤchtigten Prinzen