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Unterſtuͤtzung ſeines Bruders erſt dann wieder, als ſeine Mitwirkung und Huͤlfe nach der Ruͤckkehr des ketzteren aus Elba von Wichtigkeit wurden. Hierony⸗ mus, der juͤngſte Bruder der Familie, zog ſich gleich⸗ falls auf eine Zeitlang den Unwillen ſeines Bruders
zu, weil er ſich mit einer amerikaniſchen Frau von
ebenſo viel Schonheit als Bildung vermaͤhlt hatte. In den Willen Napoleon's ſich fugend, verſoͤhnte er ſich in einer ſpaͤtern Periode wieder mit ihm, war aber damals noch in Ungnade. Weder Lucian noch Hieronymus waren daher in dem Dokument der Erb⸗ folge erwaͤhnt, in welchem falls Napoleon ſeinen Nach⸗ folger nicht ernennen ſollte, Joſeph und Ludwig zur Regierung berufen waren; auch wurden die erſteren von Napoleon nicht bedacht, als er nach dem Siege von Auſterlitz ſich im Stande ſah, die uͤbrigen Mit⸗ glieder ſeiner Familie auf das reichlichſte auszuſtatten.
Von dieſen Beſitzungen waren die bedeutendſten die Provinzen von Holland, welche Napoleon nun in ein Koͤnigreich verwandelte und Ludwig Buvnaparte zutheilte. Dieſe Umſchaffung einer Republik, deren Unabhaͤngigkeit nur nominell war, in ein voͤllig und unbedingt untergeordnetes Koͤnigreich, wurde durch wenig mehr, als den Willensausdruck, daß eine ſol⸗ che Veraͤnderung ſtatt finden ſollte, bewerkſtelligt. Dies geſchah ohne vieles Aufſehen; denn die batavi⸗ ſche Republik war ſo durchaus abhaͤngig von Nayoleon, daß ihr nicht die mindeſte Gewalt blieb, ſeine Laune
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