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Hauſes verbietet, nach ihren eigenen Neigungen zu heirathen, und ſie folglich in dieſer Hinſicht gaͤnzlich unter den Willen des Monarchen zu ſtellen, der nur ſolche politiſche Verbindungen zulaͤßt, wie ſie ſeinen Abſichten am Beſten zuſagen. Sie gehoͤrten, ſagte er in dem betreffenden Dekret, einzig dem Staate an, und muͤßten daher jedes individuelle Gefuͤhl unterdruͤk⸗ ken, wo das oͤffentliche Wohl ein ſolches Opfer erheiſchte.
Zwei von Napoleon's Bruͤdern widerſetzten ſich dieſer Art von Gewalt. Die Dienſte, die ihm Luciau am 18. Bruͤmaire geleiſtet, hatten ihn, wiewohl jenes kuͤhne Wagſtuͤck ohne ſeinen kraͤftigen Beiſtand geſchei⸗ tert waͤre, nicht von der kaiſerlichen Ungnade retten koͤnnen. Man behauptete, daß er die Zerſtoͤrung der Republik mißbilligt, und in ſeinen Vorſtellungen ge⸗ gen den Mord des Herzogs von Enghien gewagt habe, ſeinem Bruder zu erklaͤren, wie ein ſolches Beneh⸗ men die Folge haben koͤnne, daß das Volk ihn mit ſeiner ganzen Sippſchaft in denſelben Kanal werfe, in den es den Koͤrper Marat's geworfen. Aber Lucian's Hauptverbrechen beſtand in ſeiner Weigerung, ſich von ſeinem ſchoͤnen und geliebten Weibe deshalb zu tren⸗ nen, um eine den Abſichten Napoleon's entſprechen⸗ dere Verbindung einzugehen. Er lebte daher lange in der Zuruͤckgezogenheit des Privatmanns, ungeach⸗ tet der Talente und der Entſchiedenheit, welche er bei manchen Gelegenheiten waͤhrend der Revolurion an den Tag gelegt, und erlangte die Gunſt und die


