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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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zu beobachten und die Preußen zu bedrohen, falls ſie, durch die Verletzung ihres Gebiets erbittert, uͤber die Donau gehen und an dem Kriege Theil nehmen wollten. Waͤre jedoch das Gewicht Preußens in dieſem ent⸗ ſcheidenden Augenblicke mit Nachdruck in die Wag⸗ ſchaale gelegt worden, ſo haͤtte Augereau es doch nicht vermocht, Napoleon aus ſeiner gefaͤhrlichen Lage zu retten, indem die großen Armeen des neuen Feindes in ſeinem Ruͤcken operirt, und folglich ſeine Verbin⸗ dungen mit Frankreich gaͤnzlich abgeſchnitten haben wuͤrden. Oeſterreich befand ſich damals in derſelben Kriſe, wie ſpaͤter im Jahre 1843; in der letztgenann⸗ ten Periode aber war es durch Erfahrung klug gewor⸗ den, und wußte die goldene Gelegenheit zu benuͤtzen, welche Preutzen ſich jetzt entſchluͤpfen ließ. Buona⸗ parte hatte mit Sicherheit auf die furchtſamen und⸗ ſchwankenden Maßregeln der letztern Macht gerechnet. Die Verletzung des Gebiets von Anſpach und Bayreuth hatte man zwar in Berlin vernommen; aber beinahe unmittelbar darauf traf die Nachricht von dem Unheil ein, welches die Oeſterreicher in Ulm erlitten; und waͤhrend die erſte Kunde einen ſchnellen Ausbruch der Feindſeligkeiten zu gebieten ſchien, war die zweite ganz dazu geeignet, von der Theilnahme an einer be⸗ reits verlornen Sache abzuſchrecken. 6 Solchergeſtalt auf die ſchwankende Politik Preußens rechnend, ſeine Flanken und ſeinen Ruͤcken auf die angezeigte Weiſe deckend, drang Napoleon mit ſeiner