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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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an der Spitze der Reiterei einen Weg nach Boͤhmen zu bahnen. Der Erzherzog fuͤhrte dieſe Bewegung mit der groͤßten Tapferkeit, aber nicht ohne bedeuten⸗ den Verluſt aus. Man muß uͤberhaupt geſtehen, daß ſich die oͤſterreichiſchen Prinzen in allen dieſen Kriegen mit der groͤßten Tapferkeit benahmen und die Ehre ihres Hauſes bei allen Unfaͤllen, die daſſelbe trafen, behaupten und zu bewahren wußten. Ferdinand brachte nach vielen Gefechten und nach großem Verluſt auf beiden Seiten zuletzt noch ſechstauſend Mann Reite⸗ rei nach Eger in Boͤhmen.

Inzwiſchen ſah ſich Mack mit den Ueberreſten ſei⸗ ner Armee in Ulm eingeſchloſſen, wie es Wurmſer in Mantua geweſen. Er erließ einen Tagesbefehl, der die Abſicht anzudeuten ſchien, die ausdauernde Ver⸗ theidigung jenes heldenmuͤthigen Veteranen nachzuah⸗ men. Er verbot, das Wort Uebergabe auszuſpre⸗ chen kuͤndigte die nahe Ankunft zweier maͤchtigen Armeen, einer oſterreichiſchen und einer ruſſiſchen, an, die der Blokade bald ein Ende machen wuͤrden, und erklaͤrte ſeinen Entſchluß, lieber Pferdefleiſch zu eſſen, als irgend eine Kapitulation anzunehmen. So prahlte er noch am 16ten Oktober, und den Tag darauf un⸗ terzeichnete Mack die Bedingungen der Uebergabe, mit der er bei Abfaſſung des Tagsbefehls wahrſcheinlich ſchon umgegangen war.

Dieſe Reihe von militaͤriſchen Mißgriffen hatte vielleicht ihren Grund in der Thorheit oder Unfaͤhig⸗