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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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zu widerſtehen. Wenn es ihm daher gelang, durch Verletzung des preußiſchen Gebiets den Alliirten ploͤtzlich einen entſcheidenden Schlag beizubringen, ſo rechnete er ganz richtig darauf, daß der Hof von Berlin da⸗ durch mehr geſchreckt, als aufgebracht werden wuͤrde. Bernadotte erhielt daher vom Kaiſer die Weiſung, ohne Weiters durch das Gebiet von Anſyach und Bay⸗ reuth, das nur durch leere Einſpruͤche und durch eine Berufung auf die Rechte der Neutralitaͤt vertheidigt war, zu marſchiren. Die Kunde von dieſer Gebiets⸗ verletzung beleidigte den preußiſchen Hof gar ſehr, und ein Kriegsgeſchrei erhob ſich daruͤber in der ganzen Nation. Dieſer allgemeine Unwille, den Napoleon vorhergeſehen hatte, ward aber hinwiederum durch die entſcheidenden Vortheile gemaͤßigt, die er uͤber die Oeſterreicher davon trug. 3 Aller Unternehmungsgeiſt war aber ſogleich bei der Eroͤffnung der Feindſeligkeiten von Mack gewichen. Er hatte, wie bis dahin alle öͤſterreichiſchen Generale, den Fehler beganßen, ſeine Stellung zu weit auszu⸗ dehnen und zu viele Poſten zu beſetzen, ſo daß Buo⸗ naparte dadurch Gelegenheit erhielt, mit vereinter Kraft uͤberthn herzufallen und ſeine Diviſionen einzeln aufzureiben. Durch die Niederlage bei Guͤnzburg ward endlich Mack veranlaßt, ſeine ganze Armee bei ulm zuſammenzuziehen; allein Baiern und Schwaben waren nun bereits im Beſitze der franzoͤſiſchen und der baieriſchen Truppen, und der oͤſterreichiſche Gene⸗