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Buonaparte zum erſten Mal der offiziellen Kriegsbe⸗ richte, um der franzoͤſiſchen Nation ſeine Siege zu verkuͤnden, und ihr das wiſſen zu laſſen, was er ihr nicht vorenthalten wollte, oder ihr das glauben zu machen, was zu ſeinen Abſſchten paßte. In jedem Lande muͤſſen dergleichen offtzielle Berichte einen par⸗ teiiſchen Charakter haben, da jeder Regierung daran gelegen iſt, das Reſultat ihrer Maaßre, a im guͤnſtig⸗ ſten Lichte darzuſtellen. Wo jedoch die Preſſe frei iſt, kann die Taͤuſchung nicht bis auf's Aeußerſte getrie⸗ ben werden; der Betrug findet niemals den vollen Glauben, wo man ſich noch aus andern Quellen be⸗ lehren und die Glaubwurdigkeit einer Ausſage pruͤfen kann. Aber Buonaparte hatte das unbegrenzte und ausſchließliche Vorrecht, zu ſagen, was ihm beliebte, ohne einen Widerſpruch oder irgend einen Kommentar befuͤrchten zu muͤſſen, und in dem Gebrauche dieſes Vorrechts kannte er durchaus keine Grenzen. Doch ſind dieſe Bulletins ſchaͤtzbare hiſtoriſche Dokumente, ſo wie auch die Aufſaͤtze im Moniteur, die oft von ihm ſelbſt, in allen Faͤllen aber unter ſeiner Aufſicht, verfaßt wurden. Man findet darin viele Belehrung, und wenn auch Manches nicht richtig angegeben iſt, ſo iſt es doch immer noch ſehr intereſſant, in ſoferne daraus, wenn picht die Wahrheit, ſo doch dasjenige erhellt, was Pifßoleon dafuͤr gehalten wiſſen wollte, wodurch dann ſein Charakter ſammt ſeinen Entwuͤrfen allerdings ins Licht geſetzt wird.


