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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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99 ſo zeigte Preußen durch die Vermehrung ſeiner Armee und durch die Abſendung bedeutender Streitkraͤfte nach der Gegend, welche der Schauplatz der Feindſelig⸗ keiten zu werden ſchien, dennoch deutlich genug, daß die Fortdauer ſeiner Neutralitaͤt einzig durch den Gang der Kriegsereigniſſe bedingt ſey.

Um dieſes Kabinet wo moͤglich zu einem Entſchluſſe zu bringen, kam Kaiſer Alerander ſelbſt nach Berlin, wo er mit der groͤßten Auszeichnung empfangen wurde. Sowohl der Koͤnig, als ſeine ſchoͤne und intereſſante Gemahlinn zeigten auf die unzweideutigſte Weiſe, wie ſehr ihnen an dem Erfolge der Allianz gelegen ſey. Beide Souveraine legten auf dem Grabe des großen Friedrichs den Eid ab, ſich der Befreiung Deutſchlands zu widmen, einen Eid, den ſie, wiewohl in einer ſpaͤ⸗ tern Periode, vollkommen loͤßten. Wie aber auch der Koͤnig von Preußen perſoͤnlich geſinnt ſeyn mochte, ſo galten doch im Kabinet die Anſichten des Grafen von Haugwitz; der Kaiſer verließ Berlin, um ſich an die Spitze ſeiner Truppen zu ſtellen, waͤhrend der preußiſche Monarch eine Obſervationsarmee verſam⸗ melte und die drohende Stellung einer neutralen Macht annahm, die ſich im Stande fuͤhlt, nach Be⸗ lieben die Wagſchaale zu Gunſten von einem der krieg⸗ fuͤhrenden Staaten zu neigen. Buonaparte durfte dieſe feindlichen Andeutungen in dieſem Augenblicke nicht uͤbel nehmen, indem er ſonſt aus einem zweifelhaften Freunde einen entſchiedenen Feind gemacht haben