9⁸ 1 wuͤrfen, und waͤhrend er ſich bewußt war, ein Gegen⸗ ſtand des Argwohns fuͤr ganz Europa zu ſeyn, konnte ſich Napoleon dennoch jener Eingriffe nicht enthalten, welche ſo feindſelige Geſinnungen gegen ihn nothwen⸗ dig vermehren und verewigen mußten, 2
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Viertes Kapitel.
Napoleon ſchreibt zum zweiten Mal an den Koͤnig von England.— Ueber die Thorheit und Unſchicktichkeit dieſor Neuerung.— Die
Antwort erfolgt durch den brittiſchen Staats ſekretaͤr an Talleyrand.
— Allianz zwiſchen Rußland und England.— Preußen beſinne ſich noch, und der Kaiſer Alexander beſucht Berlin.— Oeſterreich ruͤſtet ſich zum Kriege und ſendet eine Armee nach Baiern.— Es beginnt den Krieg zu fruͤhe und benimmt ſich gegen Baiern boͤchſt unklug.— Unkriegeriſches Betragen des oͤſterreichiſchen Generals Mack.— Die Kurfuͤrſten von Baiern und Wuͤrtem⸗ berg und der Großherzog von Baden treten auf die Seite Na⸗ poleon's.— Geſchickte Manoͤvers der franzöſiſchen Generals; vielfache Niederlagen der Oeſterreicher.— Napoleon verletzt die Neutralitaͤt Preußens und marſchirt durch das Gebiet von Ansbach und Vaireuth.— Weitere Verluſte der oͤſterreichiſchen Anfuͤhrer und ihre dadurch erzeugte Uneinigkeit.— Mack wird in Ulm eingeſchloſſen,— erlaͤßt am zꝛ6tenl Oktober einen dro⸗ benden Tagsbefehl— und ergibt ſich den Tag darauf.— Trau⸗ rige Folgen der Feigheit, Ungeſchicklichkeit und wahrſcheinlichen Werraͤtherei dieſes Mannes*).
Buonaparte hatte als Konſul eigenhaͤndig an den Koͤnig von Großbrittannien geſchrieben und dadurch
**) Ein ſolches Urthell uͤber Mack iſt kaum dadurch zu entſchuldi⸗ gen, das W. Scott auf ner Inſel geſchrieben, und wahr⸗ ſcheinlich keine andern Quellen gehabt hat, als die engliſchen
Miniſterialblaͤtter⸗ Annn. des Ueberſetess. 2 ſetzers.


