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ſie zu Reichthum und Chren gelangt ſind, den Flecken ihrer Geburt unter bunten Wappenſchilden zu verber⸗ gen ſuchen. Er cerinnerte ſich, daß Pabſt Leo auf das Haupt Karls des Großten eine goldene Krone geſetzt und ihn als roͤmiſchen Kaiſer ausgerufen hatte. Pius VII, beſchloß er, ſollte daſſelbe fuͤr einen Kaiſer thun, deſſen Macht die Karls des Großen noch uͤber⸗ traf. Obgleich aber Karl der Große ſelbſt nach Rom gereist war, um ſeine Krone aus den Haͤnden des damaligen Pabſtes zu empfangen, ſo ſollte hinwie⸗ derum, nach dem Willen Napoleon's, derjenige, der jetzt den ſtolzen und in den Augen der Proteſtanten un⸗ guͤltigen Titel eines Statthalters Chriſti fuͤhrte, nach Frankreich kommen, um den gluͤcklichen Feldherrn zu kroͤnen, der den heiligen Stuhl mehr als einmal ge⸗ demuͤthigt und beraubt, degegen aber deſſen Macht auch, wie in Italien ſo in Frankreich, wieder herge⸗ ſtellt hatte.
Wie unſtatthaft dieſe Forderung an den Pabſt den eifrigeren Katholiken auch ſcheinen mochte, ſo hatte Pius VII. doch zur Erzielung eines Concordats be⸗ reits ſo viel von der Macht und den Vorrechten des roͤmiſchen Stuhls aufgeopfert, daß er kaum zu ent⸗ ſchuldigen geweſen waͤre, wenn er auf die Gefahr, die Vortheile eines ſo theuer erkauften Vertrags zu ver⸗ lieren, ſich nicht einer perſoͤnlichen Unannehmlichkeit haͤtte unterziehen, ſich nicht zu einer Selbſterniedri⸗ gung haͤtte verſtehen wollen. Der Pabſt und die


