48 dieſe Sache noch im Dunkeln liege, und meint, Fouche habe die Hand dabei im Spiel gehabt. In den Me⸗ moiren von Fouché, ſie moͤgen nun aͤcht ſeyn oder nicht, wird dieſes Gegenſtandes nicht erwaͤhnt. Wir laſſen
dieſe ſchreckliche Geſchichte in ihrem urſpruͤnglichen Dunkel, in das pielleicht erſt der juͤngſte Tag Licht
bringen wird.
Von Pichegrn durch deſſen eigene Hand oder die ſeiner Huter befreit, hatte es die Regierung Napo⸗ leon's noch mit Georg und ſeinen Gefaͤhrten, ſo wie mit Moreau zu thun. Mit dem erſten war die Sache bald abgethan; denn dieſer Chouan behauptete vor Ge⸗ richt denſelben furchtloſen Trotz, den er gleich anfangs gezeigt. Er bekannte ohne Weiters, nach Paris gekom⸗ men zu ſeyn, um Napoleon perſonlich zu bekriegen, und ſchien ſeine Gefangenſchaft nur darum zu bekla⸗ gen, weil ſie ſein Unternehmen vereitelt hatte. Er benahm ſich gegen ſeine Richter mit kalter Verachtung und fand Gefallen daran, Thuriot, ein ehemaliger Jakobiner, der die Verhandlungen leitete, den Herrn Tue roi(Konigstoͤdter) zu nennen. Es unterlag keiner Schwierigkeit, ein Todesnttheil gegen Georg und neunzehn ſeiner Genoſſen auszuwirken. Unter dieſen befand ſich auch Armand von Polignac, fuͤr den ein liebender Bruder einſtehen wollte. Armand von
Polignac ward jedoch mit ſieben Andern von Buona⸗
parte begnadigt, oder es trat vielmehr theils Verban⸗ nung, theils Gefangenſchaft an die Stelle der Todes⸗


