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Buonaparte hat jederzeit behauptet, daß er von dem Schickſale Pichegru's und Wright's weiter nichts wiſſe, als daß ſie durch Selbſtentleibung, und nicht durch Meuchelmoͤrder um's Leben gekommen ſeyen. Dieſe Behauptung iſt auch nie durch einen Gegenbe⸗ weis entkraͤftet worden, ſo daß in dieſer Beziehung nur von einem Verdachte die Rede ſeyn kann. In⸗ deſſen iſt es doch auffallend, daß eine ſolche Selbſtent⸗ leibungsſucht gerade damals in den Staatsgefaͤngniſſen zu Paris ausbrach, und daß dieſe zwei entſchloſſenen Feinde Napoleon's gerade zu der Zeit ſich den Tod gaben, wo es ihrem Unterdruͤcker am willkommenſten ſeyn mußte. Vor Allem aber muß man bekennen, daß Buonaparte durch ſein Benehmen gegen den Her⸗ zog von Enghien jene Reinheit des Charakters verloh⸗ ren hatte, auf die er ſich haͤtte berufen koͤnnen, um jeden Verdacht dieſer Art von ſich abzuwaͤlzen. Der Mann, der unter dem Vorwande der Staatsnothwen⸗ digkeit ſich eine ſo offene Verletzung der Gerechtigkeit zu Schulden kommen ließ, darf ſich nicht beklagen, wenn man ihn fuͤr faͤhig hielt, in jedem andern Falle Alles ſeinen Leidenſchaften oder ſeinem Intereſſe auf⸗ zuopfern. Er verſichert, Wright ſey weit fruͤher mit Tod abgegangen, als das Publikum davon in Kennt⸗ niß geſetzt worden; warum aber dieß ſo lange ver⸗ ſchwiegen worden ſey, hat er nicht angegeben. Auch der Herzog von Rovigo, der nicht die mindeſte Kennt⸗
niß von dem Tode Wright's haben will, gibt zu, daß


