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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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59 fand ſich ſogar in einem weit guͤnſtigeren Falle, als jene Emigranten, die der Sturm an die vaterlaͤndi⸗ ſche Kuͤſte verſchlagen, und die Buonaparte als Ge⸗ genſtaͤnde des Mitleids und nicht der Beſtraſung be⸗ trachtet hatte. Freilich hatte er die Waffen gegen Frankreich getragen; aber als ein Mitglied des Hau⸗ ſes Bourbon war er weder ein Unterthan Napoleon's, noch konnte er als ſolcher angeſehen werden, da man zur Zeit ſeiner Auswanderung von letzterem noch gar nichts wußte; auch konnte man ihn nicht als wider⸗ ſpenſtig gegen den franzoͤſiſchen Staat betrachten, weil er, gleich dem Ueberreſte der koͤniglichen Familie, ins⸗ beſondere von den Wohlthaten der Amneſtie ausge⸗ ſchloſſen war, welche weniger ausgezeichnete Emigran⸗ ten zur Ruͤckkehr ermaͤchtigte. Der Akt, durch wel⸗ chen er in die Falle gelockt und in den Bereich der franzoͤſiſchen Gewalt, nicht aber der franzoͤſiſchen Ge⸗ ſetze, gebracht wurde, war eine Verletzung des Voͤl⸗ kerrechts, die Eile, mit welcher das angebliche Verhoͤr, der Verhaftung und die Hinrichtung dem Verhoͤre folgte, eine Verſuͤndigung an der Menſchheit. Es wurden keine Zeugen geſtellt die ganze Unterſuchung beſchraͤnkte ſich auf das Verhoͤr des Be⸗ klagten. Alle Anklagepunkte, die der Herzog nicht ſelbſt zugab, muͤſſen daher als voͤllig unerwieſen betrachtet werden. Dieſes gewiſſenloſe Tribunal fand aber den Beklagten nicht nur ſchuldig was er auch nicht in Abrede ſtellte die Waffen gegen die Republik ge⸗