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Angahe war alſo Moreau nicht uͤber den abſcheulichen Anſchlag des Georg empoͤrt, er behauptete vielmehr
die Nothwendigkeit deſſelben zuerſt; was ihn verdroß,
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war, daß dieſer Chouan auch einen Theil der Beute fuͤr ſich verlangte. Dieſe Erzaͤhlung ſcheint uns in⸗ deſſen ganz keinen Glauben zu verdienen. So außerſt wichtig es auch fuͤr den erſten Konſul zu ſeiner Zeit geweſen ſeyn wuͤrde, den Beweis herzuſtellen, daß Moreau an dem Anſchlage auf ſein Leben Theil ge⸗ nommen, ſo hat er doch dieß keineswegs gethan, und es iſt daher kaum zu bezweifeln, daß jene ſpaͤtern An⸗ gaben nur Vermuthungen ſind, denen Napoleon Glau⸗ ben verſchaffen wollte, obgleich er ſie weder begruͤnden noch beweiſen konnte.
Die Polizei gerieth bald in Bewegung. Man hatte erfahren, daß eine Bande von Noyaliſten nach Paris gekommen ſey; es koſtete aber zuerſt ziemlich Muͤhe, dieſelbe aufzufinden. Einſtweilen betrieb Georg ſeinen Anſchlag gegen den erſten Konſul, und es ſoll ihm ſogar gelungen ſeyn, ſich, als Bedienter verkleidet, in die Tuillerien, und ſelbſt in die Gemaͤcher von Buo⸗ naparte zu ſchleichen, jedoch ohne den Streich fuͤhren zu koͤnnen, der zufolge ſeiner ungemeinen Koͤrperſtaͤrke und ſeines verzweifelten Entſchluſſes allerdings entſchei⸗ dend geworden waͤre.— Alle Barrieren wurden ge⸗ ſchloſſen, und eine Abtheilung von der Garde Napo⸗ leon's hielt die ſtrengſte Wache, daß Niemand aus der Stadt entwiſchen konnte, Allmaͤhlig verſchaffte ſich die


