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entſchieden; und als bei dieſer Gelegenheit ſeine Trup⸗ pen, denen die Franzoſen bisher nie Pardon gegeben hatten, Reyreſſalien gegen ihre Gefangenen uͤben wolb ten, verhinderte er dieß und ſagte:„Dieſe Leute ſind Franzoſen und ungluͤcklich— ich ſtelle ſie unter die Obhut Eures Ehrgefuͤhls und Eurer Menſchlichkeit.“ — Dieß war der koͤnigliche Juͤngling, deſſen Name nun mit blutigen Zuͤgen in dieſes Blatt der Geſchichte Napoleon's eingetragen werden muß.
Waͤhrend die franzoͤſſſchen Prinzen an der Grenze den Erfolg dieſer Umtriebe im Innern Frankreichs erwarteten, hatten ſich Pichegru, Georg Cadondal und ungefaͤhr noch dreißig andere, zu Allem entſchloſſene Royaliſten nach Frankreich, und ſelbſt vis in die Haune⸗ ſtadt geſchlichen und dort Schlupfwinkel gefunden, die dem allſehenden Auge der Polizei entgingen. Es un terliegt wohl keinem Zweifel, daß einige von dieſen Agenten, beſonders Cadondal, in Buonaparte das groͤßte Hinderniß ihrer Unternehmungen ſahen, und daher den Entſchluß faßten, mit ſeiner Ermordung den Anfang zu machen. Pichegru, der ſtets mit Georg umging, muß nothwendig von dieſem Plane gewußt haben, der ſich allerdings beſſer fuͤr den wil⸗ den Chef einer Bande von Chouaus, als fuͤr den Eroberer Hollands ziemte.
Inzwiſchen knuͤpfte Pichegru die erſehnte Verbin⸗ dung mit Moreau an, der damals— wie wir bereits
bemerkt haben— als das Haupt der mißvergnugten


