Teil eines Werkes 
42. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 13 Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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zu thun, und den Schwachen zu ſchuͤtzen, ſo weit es die Umſtaͤnde geſtatten mochten.

Aber Buonaparte hatte von dem Traktat von Amiens eine ganz andere Anſicht. Nach ihm enthielt dieſer Traktat alles, was England fuͤr ſich ſelbſt und ſeine Alliirten anſprechen konnte; zufolge deſſelben hatte es dagegen kein Recht, ſich in die eurdpaͤiſchen Angelegenheiten ferner zu miſchen. Dieſer Traktat war wie eine Urkunde, durch welche irgend einer Perſon ein Recht eingeraͤumt wird, das ſich in einer genau beſtimmten Sphaͤre bewegt, dieſelbe aber nicht im geringſten uͤberſchreiten darf. Frankreich durfte ſonach uͤber ganz Europa verfuͤgen, Staaten errtch⸗ ten und aufloͤſen, veraͤndern und wieder veraͤndern, wie es ihm gefiel, wenn England anders nicht in dem Friedensinſtrument mit dem Finger die Zeile bezeichnen konnte, wodurch dergleichen unterſagt war. —„England“ ſo hieß es in dem offiziellen Moni⸗ teur,„ſoll den Traktat von Amiens haben, den gan⸗ zen Traktat von Amiens, aber auch nichts daruͤber!“ — Zufolge dieſer Auslegung ſollten durch den ge⸗ nannten Traktat alle Fragen, die im Laufe der Zei⸗ ten moͤglicherweiſe zwiſchen den zwei Staaten ent⸗ ſtehen konnten, zu Gunſten Frankreichs entſchieden werden, waͤhrend er ſich ſeinem klaren Sinne und dem geſunden Menſchenverſtande nach einzig als eine Urkunde betrachten ließ, durch welche die ſtreitigen Punkte, wie ſie zu der Zeit des Friedensabſchluſſes