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den freigeſprochen; und ſo gewann es denn das An⸗ ſehen, als ob die Juſtiz ſeit der Revolution nie⸗ mals mit ſolcher Unparthellichkeit vorgeſchritten waͤre.
Allein Buonaparte war nicht geſonnen, die Folgen der Komplotte mit dem Tode der Ungluͤcklichen enden zu laſſen. Sie boten eine zu guͤnſtige Gele⸗ 6 genheit, in ſeinen Hauptplanen einen Schritt weiter zu gehen, und dieſe zielten auf nichts geringeres ab, als Frankreich in ein despotiſches Koͤnigreich um⸗ zugeſtalten, und ſich ſelbſt in den Beſiz einer un⸗ umſchraͤnkten Gewalt uͤber das Leben, das Eigen⸗ thum, die Geſinnungen und Anſichten derer zu ſezen, welche ſeine gebornen gleich berechtigten Mitbuͤrger waren, und von denen der Niedrigſte noch vor kur⸗ zem ſich ſeinen Ebenbuͤrtigen ruͤhmte. Er hat ſeine Abſicht in Betreff der Konſtitution vom Jahre 8. oder der konſulariſchen Regierung in den Worten ausgeſprochen, die er dem General Gourgaud in die Feder diktirte.
„Die Entſchluͤſſe Napoleons ſtanden feſt; allein die Huͤlfe von Zeit und Umſtaͤnden war zu ihren Verwirklichung noͤthig. Die Organifation des Kon⸗ ſulats legte denſelben nichts in den Weg; ſie lehrte Einigkeit, und dieß war der erſte Schritt. War dieſer Punkt gewonnen, ſo war es Napoleon volle kommen gleichguͤltig, welche Formen und Benennun⸗ gen die verſchiedenen Konſtitutionskoͤrper erhielten. Er war nicht bewandert in der Revolution. Es war


