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und ein geborner Korſe. Mit ihm ſchloſſen Ceraschi und Diana, zwei italieniſche Fluͤchtlinge, ein Maler, Namens Topino Lebrun, und zwei oder drei E Enthu⸗ ſtaſten von gemeinem Stande ein Komplott, um den erſten Konſul im Opernhauſe zu ermorden. Ihr Vorhaben ward durch die Polizei entdeckt. Ceraschi und Diana wurden hinter den Couliſſen ergriffen, bewaffnet, wie man ſagt, und bereit, ihren Anſchlag auszufuͤhren. Napoleon erhielt von den meiſten oͤf⸗ fentlichen Behoͤrden Gluͤckwuͤnſche, weil er einer ſo großen Gefahr entgangen ſey.
Craſſous, Praͤſident des Tribunats, hielt bei die⸗ ſer Gelegenheit eine ſonderbare Rede, die ſich gewiſ⸗ ſermaßen auf zweierlei Weiſe deuten laͤßt; er ſagte: nes haͤtten zu verſchiedenen Zeiten und unter ver⸗ ſchiedenen Vorwaͤnden ſo manche Verſchwoͤrungen Statt gefunden, die aber niemals gehoͤrig unterſucht und beſtraft worden ſeyen, ſo daß die gutgeſinnten Buͤrger dadurch veranlaßt worden waͤren, das Daſeyn derſelben in Zweifel zu ziehen; ein ſolcher Unglaube,“ fuhr er fort,„iſt gefaͤhrlich, und ſollte daher beſei⸗ tigt werden.“ Zu dieſem Ende trug Herr Craſſous darauf an, die beſchuldigten Perſonen bei dieſer Ge⸗ legenheit unter Beobachtung aller geſezlichen Vor⸗
ſchriften der ſtrengſten Unterſuchung zu unterwerfen
und zur Strafe zu ziehen. Buonaparte erwiederte mit der Gleichguͤltigkeit eines Kriegers, er ſey in keiner wirklichen Gefahr


