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41. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 12. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Tyrannen aus dem Wege zu ſchaffen, ſtand, zufolge ihres politiſchen Glaubensbekenntniſſes, dem einzel⸗ nen Buͤrger eben ſo gut zu,; als ſeinem bewaffneten Gegner auf dem Schlachtfelde. Die That des Har⸗ modius und Ariſtogitons, die hochherzige That des Brutus und ſeiner Gefaͤhrten ſind in der Ge⸗ ſchichte gefeiert und dem Geiſte einer freien Ver⸗ faſſung ſo angemeſſen, daß der Nationalkonvent, auf den Antrag von Jean de Brie, eines Tages die Er⸗ richtung einer Legion von Moͤrdern beſchloß, die, mit Dolchen bewaffnet, ſich dem heiligen Werke wei⸗ hen ſollten, alle fremden Fuͤrſten, Staatsmaͤnner, Miniſter, mit einem Worte alle, die als Feinde der Freiheit galten, ohne unterſchied und unerbittlich niederzuſtoßen. In einer Partei, die an ſolchen Grundſaͤtzen hieng, konnte keine moraliſche Bedenk⸗ lichkeit Statt finden, und unter den vielen Tauſen⸗ den, die ſich laut zu denſelben bekannt hatten, mußte es wohl einige Subjekte geben, die als duͤſtere Fa⸗ natiker zu einer ſolchen That bereit waren.

Es iſt daher nicht zu verwundern, daß einige obſcure Jakobiner bald auf den Gedanken geriethen, Napoleon als den Feind des Vaterlandes und den

unterdruͤcker ſeiner Freiheiten zu ermorden; allein es iſt auffallend, daß die meiſten, die ſich gegen ſein Leben verſchworen, Italiener waren. Arena, der im Rathe der Fuͤnfhundert den Dolch gegen Buonaparte gezuͤckt haben ſoll, war das Haupt der Verſchwoͤrung