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41. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 12. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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wegs ermaͤchtigt war. Dieſe Forderung, von der Buonaparte ſchlechterdings⸗nicht abgehen wollte, war mit großen Schwierigkeiten und Bedenklichkeiten ver⸗ bunden. Einer der Hauptpunkte des Friedensver⸗ trags in Beziehung auf Deutſchland war naͤmlich die Abtretung des ganzen deutſchen Gebiets auf dem linken Rheinufer zum Vortheil der franzoͤſiſchen Re⸗ publik. Da hiedurch nicht nur Oeſterreich und Preu⸗ ßen, ſondern auch viele deutſche Fuͤrſten ihre Be⸗ ſitzungen auf dem linken Rheinufer verloren, ſo ward beſtimmt, daß dieſe Fuͤrſten dafuͤr auf Koſten des geſammten Deutſchlands eine Entſchaͤdigung, wie man es nannte, erhalten ſollten. Nun hatte aber der Kaiſer ohne Einwilligung des Reichstags durch⸗ aus kein Recht, die Abtretung ſolcher Reichslehen zu verfuͤgen, und ſein Geſandter unterließ nicht, deßfalls die ſtaͤrkſten Vorſtellungen zu machen. Buonaparte beſtand aber ſchlechterdings darauf, daß der Kaiſer dasjenige abtreten ſollte, woruͤber er zu verfuͤgen nicht das Recht hatte. Franz mußte ſich auch endlich dazu verſtehen und der Reichstag genehmigte ſpaͤter, was er nothgedrungen gethan hatte. Abgeſehen von dieſen demuͤthigenden Bedingun⸗ gen, durch deren Annahme die Unmacht des Kaiſers beurkundet wurde, war der Friede von Luneville im Ganzen genommen fuͤr Frankreich nicht vortheilhaf⸗ ter als der von Campo⸗Formio, und der erſte Konſul bewies durch dieſe Maͤßigung ſowohl ſein aufrichtiges