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der Spitze der Hauptarmee, die etwa 30,000 Mann ſtark war, von Lauſanne nach dem kleinen Dorfe St. Pierre, wo jede Spur eines gangbaren Weges ſich verlor. Ein unermeßliches und, wie es ſchien, ganz unzugaͤngliches Gebirge thuͤrmte ſich auf, unwirthſam und in ewigem Winter ſtarrend; Abgruͤnde, tiefe Schluchten, Gletſcher und unermeßliche Schneemaſ⸗
ſen, die bei der geringſten Erſchuͤtterung der Luft
von den gaͤhen Bergwaͤnden als Lawinen herabrollen und ganze Heere begraben konnten, ſchienen allen lebenden Weſen, außer der Gemſe und ihrem wil⸗ den Jaͤger, den Zugang zu verwehren. Aber die Franzoſen erſttegen, Mann an Mann und Fuß an Fuß, dieſe furchtbaren Scheidewaͤnde, welche die Na⸗ tur vergebens dem menſchlichen Ehrgeize als eine Schranke entgegengeſetzt hat. Der erſte Conſul und ſeine Schaaren ließen ſich durch den Anblick des ſo⸗ genannten„oͤden Thals,“ wo nichts als Schnee und Himmel zu ſehen iſt, nicht ſchrecken. Sie ſchritten vorwaͤrts auf Fußſteigen, die bisher nur von Gems⸗ jaͤgern, und dann und wann von irgend einem kuͤh⸗ nen Wanderer betreten worden waren, die Infante⸗ rie, ihre Waffen und ihr Gepaͤcke tragend, die Rei⸗ ter, ihre Pferde an der Hand fuͤhrend. Die Spiel⸗ leute, an der Spitze der Regimenter, ließen ſich von Zeit zu Zeit hoͤren, und an beſonders ſchwierigen Stellen wurde der Sturmmarſch geſchlagen und die
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