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ren in Gewaltmaͤrſchen aus ihren verſchiedenen Stee⸗ lungen auf ihrem Sammelplatze eingetroffen. Der Kriegsminiſter Carnot kam zum erſten Konſul nach Lauſanne, um ihm zu melden, daß 15⸗ bis 20,000 Mann, von Moreau's Armee entſendet, im Begriffe ſeyen, uͤber den St. Gotthard nach Italken zu zie⸗ hen, wo ſie den linken Fluͤgel der Reſervearmee bil⸗ den ſollten. Die ſaͤmmtlichen Armeediviſionen wur⸗ den nun dem Namen nach unter den Oberbefehl von Berthier, eigentlich aber unter den des Oberkonſuls, geſtellt, in Gemaͤßheit einer Beſtimmung der Ver⸗ faſſung, wonach dieſer nicht in Perſon kommandiren ſollte. Buonaparte wich in dem vorliegenden Falle dieſer Foͤrmlichkeit aus, ſetzte ſich aber in der Folge ganz daruͤber hinweg, weil er mit Recht dachte, daß ſowohl der Name als das Amt des oberſten Feld⸗ herrn ſich am beſten fuͤr ihn eigne und auf jeden Fall, wenn auch nicht ſein glaͤnzendſter Titel, doch der Nerv ſeiner Macht ſey. Die ganze Armee mochte ſich auf 60,000 Mann, wovon aber der dritte Theil aus Conſcribirten beſtand, belaufen.
Vom 15ten bis zum 18ten Mai wurden ſaͤmmt⸗ liche Kolonnen der franzoͤſiſchen Armee nach dem Ge⸗ birgsruͤcken der Alpen in Marſch geſetzt. Tureau nahm ſeinen Weg mit 5000 Mann uͤber den Mont⸗ Cenis nach Exilles und Suſa; die Diviſion Chabran, von derſelben Staͤrke, ſollte uͤber den kleinen Sr. Bernhard gehen. Napoleon ſelbſt ging am 15ten an
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