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ſeine eigene Armee, ſondern auch auf diejenige des erſten Konſuls Ruͤckſicht nehmen mußte, ſo wird man ſich des Zweifels nicht erwehren, ob es ihm Buona⸗ parte damals gedankt haben wuͤrde, wenn er ſich in gewagtere Unternehmungen eingelaſſen haͤtte, die zwar gelingen und der Rheinarmee zu noch groͤßerem Ruh⸗ me verhelfen, aber auch mißlingen und dann den Un⸗ tergang, nicht blos dieſer, ſondern auch der italieni⸗ ſchen Armee herbeifuͤhren konnte. Moreau war dem erſten Konſul nur zugeordnet; er mußte dieſen un⸗ terſtuͤtzen und hat ihn auch, wie wir bald ſehen wer⸗ den mit 15⸗ bis 20,000 Mann verſtaͤrkt. Buona⸗ parte dagegen konnte thun, was er fuͤr gut fand, was ihm ſein unternehmender Geiſt rathen mochte. Der oberſte Feldherr kann ſich manches erlauben, was ein untergeordneter General nicht thun darf, weil ihm ſeine Rolle in dem allgemeinen Operationsplane vorgeſchrieben iſt. Wir kehren nun zu den Operationen Napoleon’s in einem der wichtigſten Feldzuͤge ſeines Lebens zu⸗
ruͤck, durch den ſein Kriegsruhm, wenn es anders
moͤglich war, noch hoͤher gehoben worden iſt. Als der erſte Konſul dem General Moreau die Leitung der Operationen am Rhein uͤbertrug, hatte
er ſich vorbehalten, auf dem Kriegsfelde, wo er ſeine
erſten Lorbeern gepfluͤckt, den Sieg wieder unter die franzoͤſiſchen Fahnen zuruͤckzufuͤhren. Sein Opera⸗ tionsplan fuͤhrte ihn auch wieder uͤber die Alpen,


