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unter Trommelſchlag und mit fliegenden Fahnen, nach Frankreich zuruͤck. Ein Aufruf von Napoleon war faſt noch das einzige wirkſame Mittel, einem ſolchen Unfug Einhalt zu thun. Er forderte die Soldaten auf, beſonders aber diejenigen, welche in den fruͤ⸗ hern italieniſchen Feldzuͤgen unter ſeinem Befehle ſich ausgezeichnet, des Vertrauens zu gedenken, das er einſt in ſie geſetzt hatte. Die entwichenen kehr⸗ ten wieder zu ihrer Pflicht zuruͤck, wie auseinander⸗ gelaufene Streitroſſe, wenn die Trompete ſchmettert, ſich verſammeln und Reihen bilden. General Maſ⸗ ſena, der ſich auf den Gebirgskrieg ſehr gut verſtand, erhielt den Oberbefehl uͤber die italteniſche Armee, die Buonaparte ſelbſt mit der Reſervearmee zu un⸗ terſtuͤtzen gedachte.
Wie die Oeſterreicher den Franzoſen in Italien, ſo waren letztere hinwiederum am Rhein jenen uͤber⸗ legen. Moreau erhielt dort den Oberbefehl uͤber eine zahlreiche Armee, die noch verſtaͤrkt wurde durch eine ſtarke Truppenabtheilung, die General Brune aus Holland, wo er ihrer nicht mehr bedurfte, zuſand⸗ te, ſo wie durch die helvetiſche Armee, die nach der Niederlage von Korſakow zur Vertheidigung der Schweiz nicht laͤnger noͤt hig war. Indem der erſte Konſul dem General Moreau eine ſo bedeutende Ar⸗ mee anvertraute, zeigte er ſich uͤber die Eiferſucht erhaben, durch welche eine kleinere Seele bewogenr worden waͤre, einem ausgezeichneten Nebenbuhler


