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19 der belebt, und zu neuer Energie im Kriege ange⸗ feuert wuͤrde.
Bisher war es eine diplomatiſche Maxime ge⸗ weſen, ehe man ſich in Friedensunterhandlungen ein⸗ ließ, die Stimmung des Gegners durch unbedeutende, faſt unbeglaubigte Agenten erforſchen zu laſſen, da⸗ mit die zu Vorſchlaͤgen geneigte Partei ſich keiner uͤbermuͤthigen und entehrenden Antwort ausſetzen, oder ihr Verlangen nach Frieden als ein Eingeſtaͤnd⸗ niß ihrer Schwaͤche ausgelegt ſehen moͤchte. Buona⸗ varte ſchlug den entgegengeſetzten Weg ein, und wandte ſich an den Koͤnig von England in einem ei⸗ genhaͤndigen Schreiben. In dieſem Schreiben, wie in jenem an den Erzherzog Karl waͤhrend des Feld⸗ zugs von 1797, maßt ſich Buonaparte das Recht an, ſich uͤber die uͤblichen diplomatiſchen Formen als uͤber Dinge hinwegzuſetzen, die nur fuͤr gewoͤhnliche Men⸗ ſchen gelten. Aber die Faſſung dieſes Schreibens war nicht die rechte, und nicht geeig et, der Aufrichtig⸗
keit ſeiner Ant ege Glauben zu verſchaffen. Er haͤtte die conſtitutionelle Gewalt des Monarchen, an den er ſich wandte, ſo weit kennen ſollen, um zu wiſſen, daß Georg der Dritte nicht perſoͤnlich werde unter⸗ handeln wollen, noch koͤnnen, ſondern daß er ſich mit ſeinen Miniſtern berathen muͤſſe, deren Verantwor⸗ lichkeit eine Buͤrgſchaft fuͤr die ganze Nation iſt. Der Brief begann mit den gewoͤhnlichen Phraſen uͤber die Segnungen des Friedens, und bewies, wie . 2„₰5


