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durch die Verhaͤltniſſe gefeſſelt, und abgehalten, nach der Krone zu greifen, die ſo ganz in ſeinen Bereich geſtellt zu ſeyn ſchien. Welches auch die Rechte der Bourbons ſeyn mochten, ſo waren ſie, abſtrakt betrach⸗ tet, nicht von der Art, daß ſie Napoleon haͤtten Scheu einfloßen koͤnnen. Als die gemeine Stimme Frank⸗ reichs, oder das, was dafuͤr galt, den alten Herr⸗ ſcherſtamm vom Throne vertrieb, war Buonaparte noch nicht oͤffentlich aufgetreten, und eigentlich noch ein Knabe; er hatte bis dahin ſein ganzes Leben dem Dienſte einer faktiſchen Regierung geweiht— wie konnte ihm nun zugemuthet werden, ploͤtzlich und auf einmal das hoͤchſte Spiel, das je ein Menſch geſpielt hat, zum Vortheile eines Koͤnigs aufzugeben, der nur dem Rechte nach Koͤnig war? Es iſt daher wohl nicht zu laͤugnen, daß, wenn auch einige großartige Seelen in ſeiner Lage anders gehandelt haben wuͤrden, Buonaparte dafuͤr, daß er die Stelle, zu der er ſich durch ſeine Talente aufgeſchwungen hatte, zu ſeinem Vortheile benutzte, nicht wohl von irgend jemand ge⸗ tadelt werden darf, der, wenn er die Groͤße der Ver⸗ ſuchung in Anſchlag bringt, bekennen muß, daß es ſchwer war, derſelben zu widerſtehen.
So geneigt wir aber auch ſind, den Ehrgeiz zu entſchuldigen, durch welchen Buonaparte vermocht wur⸗ de, in dem neuen Regierungsſyſteme die Hauptrolle zu ſpielen, und ob wir ſogar ſeinen Verehrern ein⸗ raͤumen wollen, er habe blos um der Wohlfahrt Frank⸗


