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herzuſtellen. Man wollte ſie dort nicht oͤffentlich in der Eigenſchaft als Botſchafter anerkennen, gab ih⸗ nen aber zu verſtehen, ſie koͤnnten unter der Bedin⸗ gung als Unterhaͤndler zugelaſſen werden, daß die Staaten von Amerita der franzoͤſiſchen Republik ein Anlehen von einer Million Pf. Sterl. bewillige, dazu kam noch die ſchamloſe Forderung eines Geſchenks von 50,000 Pfd. Sterl. fuͤr die Direktoren. Die Ge⸗ ſandten geriethen uͤber dieſen ſeltſamen diplomatiſchen Vorſchlag in das groͤßte Erſtaunen, und trauten kaum ihren Ohren, als derſelbe mehr als einmal ohne alle Scheu wiederholt wurde.„Die weſentlichſte Be⸗ „ſtimmung des Vertrags,“ ſagte einer der franzoͤſi⸗ ſchen Agenten, iſt:„il faut de Pargent— il faut beaucoup d'argeni.“(Geld— recht viel Geld.) Um den Vorſchlag annehmlicher zu machen, berief ſich die⸗
ſer Agent auf andere Laͤnder, die den Frieden mit
Geld erkauft hatten; auch unterließ er nicht, den Amerikanern die unwiderſtehliche Macht Frankreichs zu Gemuͤth zu fuͤhren. Durch dieſe Gruͤnde nicht uberzeugt, autworteten die uͤberſeeiſchen Republikaner in barſchem Tone, es zieme ſich etwa fuͤr kleine und unmachtige Staaten, ihre Unabhaͤngigkeit durch Ent⸗ richtung eines Tributs zu erkanfen— Amerika ſey dagegen im Stande, ſich ſelbſt zu vertheidigen, und keineswegs geſonnen, das mit Geld zu erkaufen, was es, vermoͤge ſeiner gewaltigen Vertheidigungsmittel, ſchon beſitze. Sie fuügten hinzu, ſie haͤtten keine Voll⸗ macht,


