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40. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 11. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ſchwierigſten Engpaͤſſe umgangen und daher unhaltbar gemacht werden koͤnnen. Sie fochten mit ihrem al⸗ ten Muthe, beſonders in den kleinen Geyirgskanto⸗ nen, und erlagen nur der Ueberzahl und der Discip⸗ lin. Allein dieſe wackern Gebirgsſoͤhne erſchlugen dreimal ſo viel Feinde, als ſie ſelbſt Streiter zaͤhlten, ehe ſie in ihren Reihen fielen, wie es den Landsleu⸗ ten eines Wilhelm Tell ziemte. Die Franzoſen gaben den Schweizern zum Schein eine der ihrigen nachge⸗ bildete Verfaſſung; allein dies war nur ein Poſſen⸗ ſpiel. Die Zeughaͤuſer, Feſtungen und Schatzkammern der Kantone wurden ohne alle Umſtaͤnde fuͤr gute Beute erklaͤrt, und die Schweizer in allen Stuͤcken wie ein beſiegtes Volk behandelt. Das Loos dieſes alten und harmloſen Volkes weckte tiefen und allgemeinen Abſcheu und Schrecken, und trug, vielleicht mehr als irgend ein anderes Ereigniß, dazu bei, den Unwillen von ganz Europa gegen Frankreich, als gegen ein Land zu entflammen, das nun offenbar gezeigt hatte, wie ſein Ehrgeitz uͤber alle Ruͤckſichten der Gerechtig⸗ keit und des Völkerrechts ſich wegſetze.

Der Koͤnig von Sardinien, der ſich zuerſt unter die Gewalt Napoleon's gebeugt und ſeine Exiſtenz als regierender Fuͤrſt durch die Abtretung aller ſeiner Feſtungen an Frankreich, und durch die gaſtliche Auf⸗ nahme der franzoͤſiſchen Truppen in ſeinen Staaten erkauft hatte, durfte ſicherlich einigen Anſpruch auf Schonung machen; aber jetzt bemachtigten ſich die