39
am 50ten September durch einen ſonderbaren Zufall in dem corſiſchen Hafen von Ajaccio, der Geburts⸗ ſtadt von Buonaparte, ein*). Am Iten Oktober ſta⸗ chen ſie wieder in die See; als ſie ſich aber der fran⸗ zoͤſiſchen Kuſte naͤherten, fanden ſie ſich im Bereich eines Geſchwaders von engliſchen Kriegsſchiffen. Der Admiral wollte hierauf ſogleich nach Corſika umlegen. „Wenn wir das thun,“ ſagte Buonaparte,„ſo iſt „das ſo viel, als ſchluͤgen wir den Weg nach Eng⸗ „land ein— mein Weg geht nach Frankreich.“ Er wollte wahrſcheinlich damit ſagen, dieſes Manndͤver wuͤrde die Aufmerkſamkeit der Englaͤnder auf ſich zie⸗ hen. Sie ſetzten daher ihren Weg fort; allein die Gefahr, dem Feinde in die Haͤnde zu fallen, ſchien ſo dringend, das Gantheaume, obaleich das Ufer noch mehrere Meilen entfernt war, vorſchlug, das große Boot zu bemannen, damit der General auf demſelben zu enttommen ſuchen koͤnne. Buonaparte hemerkte dagegen, daß man dieſe Maßregel noch verſchieben koͤnne, bis der Fall noch verzweiſelter geworden, ſey.
Endlich kamen ſie ohne Verdacht zu erregen und unbefragt durch das feindliche Geſchwader, und am gten Oktober, um 10 Uhr des Morgens, ſtieg der
*) Die Einwohner kamen hauſenweiſe herbei, um ihren berühm⸗ ten Landsmann zu ſehen: allein da er nicht landete, ſo war ſeine vorübergehende Erſcheinung in dem Haſen keine Aus⸗ nahme von dem, was im dritten Bande geſagt iſt, daß er ſein Vaterland nicht wieder beſucht habe,


