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40. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 11. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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andere Bewohner dieſes Landes, worin er ſie ermahn⸗ te, eher dem Worte eines chriſtlichen Ritters, als demjenigen eines heilloſen Renegaten zu vertrauen. Ueber dieſen Schimpf erbost, erklaͤrte Buonaparte, der engliſche Kommodore ſey wahnſinnig, worauf ihm dieſer, wie er angibt, eine Herausforderung zum Zweikampfe zu⸗ ſendete. Der franzoͤſiſche General lehnte dieſe Her⸗ ausforderung mit Hohn ab, indem er nur einem Marlborough ſtehen koͤnne, erbot ſich aber, einen ſei⸗ ner Grenadiere zu ſchicken, mit dem der Englaͤnder ſich nach Gefallen ſchlagen moͤge. Die Schicklichkeit der Herausforderung, wenn ſie anders je Statt ge⸗ funden hat, laͤßt ſich in Zweiſel ziehen; allein der Hohn der darauf ertheilten Antwort haͤtte gemildert werden ſollen, da ſie an einen Mann gerichtet war, deſſen furchtloſer und entſchloſſener Widerſtand Buo⸗ naparte's Lieblingsplan vereitelt hatte und der gegen⸗ waͤrtig auf dem Punkte ſtand, ihn zum erſtenmal zu einem unruͤhmlichen Ruͤckzuge zu zwingen.

Eine andere von Buonaparte gegen den engli⸗ ſchen Kommodore in Umlauf gebrachte Beſchuldigung iſt diejenige, wonach Sir Sidney beſchuldigt wird, er habe die Abſicht gehabt, ſeinen franzoͤſiſchen Kriegs⸗ gefangenen die Peſt beibringen zu laſſen und dieſelben deßwegen auf Schiffe gewieſen, wo dieſe ſchreckliche Krankheit herrſchte. Bei dieſer Beſchuldigung hatte Buon parte keinen andern Zweck, als durch die Ver⸗ breitung eines ſolchen Skandals zwiſchen dem Kom⸗

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