47 godore und den Mißvergnuͤgten ſeiner eigenen Armee lede Verbindung abzubrechen. Es dient zu unſerer Beluſtigung, wenn wir leſen, daß Napoleon viele Jahre nachher auf der Inſel St. Helena von Sir Sidney Smith geſagt hat, er habe eine beſſere Mei⸗ nung von ihm gefaßt, ſeitdem er mit ſeinen Lands⸗ leuten beſſer bekannt geworden ſey; er halte ihn fuͤr einen wuͤrdigen Mann, in ſoferne man dieſes von
einem Englaͤnder ſagen koͤnne.
Die Belagerung von Acre hatte jetzt ſeit der Er⸗
oͤffnung der Laufgraͤben ſechzig Tage gedauert. Die
Belagerer waren nicht weniger als achtmal Sturm gelaufen, waͤhrend eilf verzweifelte Ausfaͤlle von der
Hartnaͤckigkeit der Vertheidigung zeusten. Mehrere der heſten franzoͤſiſchen Generale waren geblieben,
unter andern auch Caffarelli*), auf den Buonaparte ſehr viel hielt; die Armee war uͤberhaupt, durch das Schwert und die Peſt, die zu gleicher Zeit unter ihr
) Caffarelli erhielt eine Schußwunde in den Ellbogen und ſtarb
ne an den Folgen der Amputation. Er hatte ſchon früher ein
Bein verloren, weßwegen die franzöſiſchen Soldaten, die ihn, als einen der Hauptanſtiſter der ägyptiſchen Expedition,
8 nicht leiden konnten, wenn ſie ihn vorbeihinfen ſahen, zu
ſagen pflegtent„Dieſen geht die Sache nichts an; er bat auf jeden Fall einen Fuß in Frankreich.“ Er lag einige Tage vor ſeinem Tode in Dilirium, ſoll aber, wie Las Ca⸗ ſes berichtet, jedesmal wenn Buonaparte gemeldet, oder auch nur ſein Name genannt wurde, wieder zu ſich gekom⸗ men ſeyn, und dieſe Erſcheinung ſoll ſich bei jedem Beſuche des Generals erneuert haben.
w. Scott' Werke. XI. 2
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