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39. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 10. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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1²2⁵ einer von denen, fuͤr deren Sicherheit ich Gott, der mich uͤber ſie geſetzt hat, verantwortlich bin.

Er ſpricht wie ein Prophet! riefen die Sheiks, die der Schönheit einer moraliſchen Geſinnung ihre Bewunderung nicht verſagen koͤnnen; obgleich ſie, von Leidenſchaften beherrſcht, nicht im Stande ſind, das moraliſche Geſetz auch wirklich zu befolgen.

In ſo weit war Napoleon's Betragen bewunderns⸗ wuͤrdig. Er ſchaͤtzte das Volk, uͤber das er Macht hatte, er ehrte deſſen religioͤfe Meinungen, er verwal⸗ tete die Gerechtigkeit nach dem im Lande geltenden Ge⸗ ſetze, bis ein beſſeres an deſſen Stelle geſetzt werden konnte. Durch ſeine gute Verwaltung konnte ſein feh⸗ lerhafter Rechtstitel allerdinas nicht ergaͤnzt werden; es traf ihn noch immer der Vorwurf, Frankreichs aͤlte⸗ ſten Freund zu einer Zeit, wo heide Maͤchte im Frieden mit eingnder waren, mit Krieg uͤberzogen zu haben. Allein da er Aegypten von der Zwingherrſchaft der Bey's befreite, und das Land mit Weisheit und ver⸗ gleichungsweiſe mit Milde regierte, ſo kann dieſes ge⸗ wiſſermaßen als Suͤhne fuͤr ſeine Uſurpation gelten. Er begnuͤgte ſich nicht damit, ſeine Soldaten zur Ach⸗ tung der Landesreligion und ihrer Gebraͤuche anzu⸗ halten, er befolgte auch dieſelbe Maxime der Ppolitik

und der Gerechtigkeit dadurch, daß er die zerſtreuten Pilger einer won Mameluken auf ihrer Wallfahrt

nach Mekka berief und un

ten Caravane wieder zuſammen⸗ Schutz nahm. Sein Betragen