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39. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 10. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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zwei Volksklaſſen hatte er ein leichtes Spiel. Die Fellahs oder Bauern, uͤberzeugt, in jedem Falle ihren letzten Heller hergeben zu muͤſſen, unterwarfen ſich willig den Eroberern, als dem ſtaͤrkſten Theile, der ſie am beſten beſchuͤtzen konnte. Die Kopten, oder Geſchaͤftsleute, waren nicht minder bereit, der Partei zu dienen, die das Land inne hatte. So wurden die Franzoſen, eben weil ſie die Macht beſaßen, die Her⸗ ren der einen, wie der andern.

Allein die Tuͤrken mußten durch andere Mittel gewonnen werden, weil ſie durch ihren Nationalſtolz und durch die Unduldſamkeit des muhammedaniſchen Glaubens der Gewinnſucht, welche die Kopten be⸗ herrſchte, und der Furcht, durch welche die Fellahs beſtimmt wurden, auf gleiche Weiſe unzugaͤnglich wa⸗ ren. Ihrer Eitelkeit zu ſchmeicheln und ihre Vorur⸗ theile zu entwaffnen, erſchien als das einzige Ver⸗ fahren, durch welches ſich Napoleon bei dieſem Theile der Bevoͤlkerung beliebt machen konnte. Zu dieſem Behuf vermied Napoleon, ſich in Aegypten auf ſein Kroberungsrecht zu berufen, obgleich er dieſes Recht faſt in ſeinem ganzen Umfange ausuͤbte. Er fuhr im Gegentheil fort, dem Paſcha alle die ſcheinbare Ge⸗ walt zu goͤnnen, die ihm die Bey's gelaſſen hatten, und ſprach mit vieler Ehrfurcht von der hohen Pforte als ob es ſeine Abſicht geweſen waͤre, derſelben eine wirkliche Gewalt in Aegypten zu geſtatten. Ihre Imaums oder Geiſtlichen, ihre Ulemas oder Rechts⸗