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naparte lachte veraͤchtlich uͤber einen Mann, deſſen Ab⸗ ſichten immer noch auf Verbreitung der Grundſaͤtze des Jakobinismus gerichtet waͤren.
„Ich habe Ihr Schreiben erhalten,“ war die fin⸗ ſtere und veraͤchtliche Antwort,„und kann es nicht begreifen. Die Republik in Frankreich iſt durch keinen Vertrag verbunden, ſeine Intereſſen und Vor⸗ theije dem Ausſchuß für die oͤffentliche Sicherheit in Venedig, oder einer andern Klaſſe von Individuen zum Opfer zu bringen. Frankreich fuͤhrt nicht Krieg zum Behuf und zu Gunſten Anderer*) Ja, ich weiß, es koͤmmt ein paar ſchwaͤtzhaften Deklamatoren, die ich lieber Tollhaͤusler nennen moͤchte, nicht darauf an, von einer allgemeinen Republik zu ſchwatzen, ich wuͤnſchte, ſie machten einmal einen Winterfeldzug mit. Die venetianiſche Republik iſt nicht mehr. Entnervt, verdorben, verraͤtheriſch und heuchlerich, ſind die Ve⸗ netianer der Freiheit unwuͤrdig. Wenn Venedig den Verſtand hat, ſie zu ſchaͤtzen, oder den Muth, ſie zu behaupten,— die Zeit iſt nicht unguͤnſtig— laßt ſie dafür zu den Waffen greifen!“
*) Die Svrache der Ungerechtigkeit bleibt ſich immer gleich. Als Eduard I. im Lauf ſeiner Uinterwerfung Schottlands an die Anſprüche des Kron⸗Candidaten erinnert wurde, zu deſſen Gunſten er die Waßen zu ergreifen vorgab, antwor⸗ tete er mit denſelben erten wie Buonaparte:—„haben
wir nichts zu thun, als für andere Leute Königreiche zu erobern?“


