Teil eines Werkes 
39. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 10. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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19 ſeyn, an welchem die Natur ohne Lebenswaͤrme, und mir abgeſtorb en iſt.

Ich hoͤre auf, fuͤße Liebe, mein Gemuͤth iſt finſter, mein Koͤr per ermuͤdet mir ſchwindelt die Menſch⸗ heit verleidet mir, faſt ſollt' ich ſie haſſen ſie trennt mich von der Geliebten meines Herzens!

Ich bin in Port⸗Maurice, nahe bei Oneille; mor⸗ gen werde ich in Albenga ſeyn, die zwei Armeen ſind in Bewegung, wir ſuchen einander zu hintergehen Sieg dem, der ſein Spiel am beſten ſpielt! ich bin aͤußerſt wohl mit Beaulien zufrieden, wenn er mir mehr zu ſchaffen macht, ſo iſt er dafür ein beſſerer Mann als ein Vorgaͤnger. Ich werde ihm, hoff⸗ ich, eine tüchtige Schlappe verſetzen. Werden Sie mir nicht unruhig; lieben Sie mich wie Ihren Augapfel, doch das iſt nicht genug, wie ſich ſelbſt, mehr als ſich ſelbſt, als Ihren Gedanken, Ihren Geiſt, Ihren Anblick, Ihr Alles, Suͤße Liebe, vergeben Sie mir, ich erliege. Die Natur iſt zu ſchwach fuͤr den, der ſtark fuͤhlt, fuͤr ihn, der euch liebt.

Die Sprache des Siegers, der nach Gefallen uͤber Staaten verfuͤgte, und die beruͤhmteſten Feldherrn ſei⸗ ner Zeit uͤberwand, iſt ſo ſchwaͤrmeriſch, als die des arkadiſchen Schaͤfers. Wir koͤnnen die Wahrheit nicht unterdruͤcken, daß ſie in Stellen, die wir wenigſtens nicht anzufuͤhren wagen, ſo undelikat wird, daß ſie trotz der Innigkeit des ehelichen Verhaͤltniſſes ein engliſcher Ehemann nicht gebrauchen, und eine eng⸗

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