115 „deutungsvollen Umſtaͤnden begonnen.— Er mag „enden, wie man will, ſo werden einige tauſend „Menſchen mehr auf beiden Seiten umkommen, „und am Ende wird man ſich doch verſtehen muͤf⸗ „ſen; denn Alles nimmt ein Ende, ſelbſt die ge⸗ „haͤſſigen Leidenſchaften der Menſchen. Das Direk⸗ „torium hat dem Kaiſer ſeinen Wunſch zu erkennen „gegeben, dem Kriege, welcher beide Laͤnder ver⸗“ „heert, ein Ziel zu ſetzen; allein der Hof von Lon⸗ „don iſt dagegen. Gibt es denn kein Mittel uns „zu verſtaͤndigen, und ſollen wir fortfahren, einau⸗ „der die Haͤlſe zu brechen, einzig wegen der In⸗ „tereſſen und der Leidenſchaften einer Nation, die „won dem Ungluͤcke, das den Krieg begleitet, ſelbſt „nichts weiß?— Sie, der Obergeneral, der durch „ſeine Geburt dem Throne ſo nahe ſteht und uͤber nalle die kleinlichen Leidenſchaften der Miniſter und „Mitglieder der Regierung erhaben iſt,— moͤch⸗ „ten Sie nicht der Wohlthaͤter des Menſchenge⸗ „ſchlechts und der wahre Retter Deutſchlands wer⸗ „den? Ich bitte Sie, zu glauben, daß ich damit „nicht ſagen will, es ſey Ihnen unmoͤglich, mit „Waffengewalt fortan etwas auszurichten; geſetzt „aber auch, das Gluͤck beguͤnſtige Sie von Neuem, „ſo wird Deutſchland darum nicht minder verheert „werden.— General! was mein eigenes Gefuͤhl „betrifft, ſo wuͤrde ich, wenn es mir gelaͤnge, durch 8..
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38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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