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38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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nen, ſammt allem, was ſie zu einer organiſirten Diviſion machte, ward eine Beute des Siegers. Un⸗ ter den Gefangenen befanden ſich vier Generale; viele Bergbewohner aus Krain und Kroatien, die ſich

aus reiner Kriegsluſt an die oͤſterreichiſche Armee angeſchloſſen hatten, wurden mißmuthig, als ſie fahen, daß das Gluͤck von den Kaiſerlichen gewichen ſey; ſie loͤsten ſich auf, um einzeln in ihre Doͤrfer zuruͤckzukehren.

Um von ihrer Muthloſigkeit Vortheil zu ziehen, bediente ſich Buonaparte des Mittels der Prokla⸗ mationen, einer Art von Waffe, von der er eben ſo viel erwartete, als von ſeinem militaͤriſchen Rufe. Er verſicherte ſie, daß die Franzoſen nicht in ihr Land gekommen ſeyen, um ihre Rechte zu ſchmaͤ⸗ lern, oder ihre Religion und Gewohnheiten anzu⸗ taſten; er ermahnte ſie; ſich nicht in einen Krieg zu miſchen, der ſie nicht betreffe, forderte ſie aber zugleich auf, ihm Vorſchub zu leiſten, und die fran⸗ zoͤſiſche Armer zu verpflegen, wofuͤr ſie aus der Steuerkaſſe ihres Landes bezahlt werden ſollten. Dieſe Vorſchlaͤge ſcheinen die Kaͤrnthner mit der Gegenwart der Franzoſen ausgeſoͤhnt zu haben, d. h. ſie fuͤgten ſich in die Erpreſſungen, denen ſie ſich mit Gewalt nicht entziehen konnten. Zu gleicher Zeit nahmen die Franzoſen Beſitz von Trieſt und Fiu⸗ me, den einzigen Seehaͤfen, die den Oeſterreichern gehoͤren, und griffen daſelbſt viele engliſche Waaren