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auf, die ihnen ſtets eine willkommene Beute waren, auch bemaͤchtigten ſie ſich der Queckſilberbergwerke von Idria, wo ſie reichen Vorrath dieſes Minerals vorfanden. Napoleon ließ die Feſtungswerke von Klagen⸗ furth wieder herſtellen und machte dieſe Stadt zu ei⸗ nem trefflichen Waffenplatz, und zu ſeinem Haupt⸗ quartier. In einem Zeitraum von kaum zwanzig Ta⸗ gen hatte er die Oeſterreicher in zehn Gefechten ge⸗ ſchlagen, in welchen der Erzherzog wenigſtens den vierten Theil ſeiner Armee einbuͤßte. Die Franzo⸗ ſen hatten die ſuͤdliche Kette der juliſchen Alpen uͤber⸗ ſtiegen; die noͤrdliche konnte, wie es ſchien, den un⸗ widerſtehlichen General wohl nicht aufhalten. Der Erzherzog, der Stolz und die Hoffnung der oͤſterrei⸗ chiſchen Armeen, hatte ſich hinter die Muhr zuruͤck⸗ gezogen und war, wie es ſchien, außer Stand, Wien zu decken. 3 Doch fanden auch andere, den Franzoſen weniger guͤnſtige Ereigniſſe Statt, die wir hier nicht uͤber⸗ gehen duͤrfen. Bei Eroͤffnung des Feldzugs ſtand General Joubert mit ſeiner Diviſion in Tyrol, jen⸗ ſeits Trient, an der Leviſa, in derſelben Stellung, die im vorigen Winter verloren und wieder genom⸗ men worden war. Er hatte die oͤſterreichiſchen Ge⸗ nerale Kerpen und Laudon gegen ſich, die ihre aus einigen Linienregimentern beſtehenden Streitkraͤfte durch ein ſtarkes Aufgebot der Tyroler⸗Landwehr, die


