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durch das er ſich zuruͤckzog, einige natuͤrliche oder kuͤnſtliche Stuͤtzpunkte zu finden, obgleich er ſeinen Gegner, wenn dieſer einmal die Grenzbezirke zu⸗ ruͤckgelegt hatte, den Weg in die fruchtbarſten Pro⸗ vinzen des von ſeinem Bruder beherrſchten Kaiſer⸗ ſtaats nicht mehr verſperren konnte. Zwar ſchien der Liſonzo, ein ſonſt tiefer und reißender, von un⸗. zugaͤnglichen Bergen eingefaßter Strom, ſeinen kuͤh⸗ nen Verfolgern ein unbeſiegliches Hinderniß in den Weg legen zu muͤſſen. Allein ſowohl die Natur als die Zufaͤlle ſtritten gegen die Oeſterreicher. Der Strom, durch den Froſt ſeichter geworden, hatte mehrere Furthen, die von den Franzoſen benutzt wurden. Die Stadt Gradisca, zur Verſtaͤrkung der Stellung am Liſonzo durch Feldſchanzen gedeckt, ward uͤberfallen und von den Diviſionen Bernadotte und Serrurier im Sturme genommen, die Beſatzung von 2500 Mann mußte ſich ergeben. Von allen Seiten gedraͤngt, erlitten die Oe⸗ ſterreicher mit jedem Tage neue und immer empfind⸗ lichere Verluſte. Die feſte Burg von Chiuſa⸗Ve⸗ neta ward von Maſſena genommen, der ſeine Ope⸗ rationen gegen den rechten Fluͤgel der zuruͤckweichen⸗ den Armee ohne Unterlaß und unermuͤdlich fortſetzte. Der Fall von Chiuſa⸗Veneta war die Veranlaſſung, daß eine ganze oͤſterreichtſche Diviſion eingeſchloſſen, zerſtreut und gefangen genommen wurde; 5000 Mann ergaben ſich; ihr Gepaͤcke, ihr Geſchuͤtz, ihre Fah⸗


