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zogs, ſie in der Flanke zu nehmen, ward durch das zweite Treffen und die Reiterei von der Reſerve vereitelt. Der Prinz mußte ſich zuruͤckziehen und dem Feinde Kanonen und Gefangene uͤberlaſſen. Dies war das erſte ungluͤckliche Zuſammentreffen des Erzherzogs Karl mit ſeinem kuͤnftigen Neffen. Dem Erzherzog wiederfuhr noch ein anderes Ungluͤck: Maſſena war auf den erſten Kanonenſchuß am Tagliamento, etwas oberhalb der oͤſterreichiſchen Stellung, uͤber dieſen Fluß gegangen, hatte alle Truppen, die ihm in den Weg kamen, aufgerieben, die Paͤſſe der juliſchen Alpen, an der Quelle des Fluſſes, beſetzt, und ſich demnach auf der kuͤrzeſten Verbindungslinie zwiſchen Wien und dem rechten oͤſterreichiſchen Fluͤgel aufgeſtellt. Der Erzherzog ſah ein, daß er ihn hier nicht ſtehen laſſen duͤrfe und daß Gefahr auf dem Verzug hafte, er nahm daher ein ſchoͤnes Grenadierkorps, das ſo eben vom Rhein her in Klagenfurth eingetroffen war, mit noch an⸗ dern Truppen, um Maſſena mit der groͤßten Wuth anzugreifen, wobei er ſein Leben wie ein gemeiner Soldat wagte und einigemal beinahe in Gefangen⸗ ſchaft gerathen waͤre. Allein vergebens, es half Alles nichts!— Er griff nacheinander zu wiederhol⸗ tenmalen an; er fuͤhrte ſelbſt ſeine letzte Reſerve ins Gefecht, konnte aber dem Schickſal des Tages keine andere Wendung geben. 2 Der Erzherzog hoffte, in dem Gebirgslande,


