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102 der, gegen das Herz des Gegners gerichtet, wenn
er traf, toͤdtlich ſeyn mußte. Nachdem jetzt die er⸗
ſtaunliche Raſchheit ſeiner Bewegungen, die unge⸗ ſtumme Lebhaftigkeit ſeiner Angriffe in ſo vielen ein⸗ zelnen Faͤllen gezeigt worden iſt, koͤnnen wir uns be⸗ gnuͤgen, dieſelben fortan nur anzudeuten. Auch wol⸗ len wir unſere Leſer, wie uns ſelbſt, mit einer zu genauen Beſchreibung der Stellungen verſchonen und dieſe Blaͤtter nicht mit den Namen von unbekannten Doͤrfern anfuͤllen, es ſey denn, daß irgend ein be⸗ deutendes und ausgezeichnetes Gefecht eine Ausnahme gebiete.
— Nach der Weiſung des Hofkriegsraths hatte der „Erzherzog Karl ſeine Stellung in Friaul genommen, wo die ſechste oͤſterreichiſche Armee, gegen Napoleon und zur Vertheidigung der italieniſch⸗deutſchen Grenze beſtimmt, ſich verſammeln ſollte. Es muß auffallen, daß dieſe Stellung vor derjenigen im Tyrol gewaͤhlt wurde, wo der Erzherzog zehn Tage fruͤher ſich mit den 40,000 Mann, die ihm von der Rheinarmee zu⸗ kommen ſollten, haͤtte vereinigen koͤnnen. Dieſe Trup⸗ pen hatten unter ſeiner Anfuͤhrung gefochten!und ge⸗ ſiegt; jene im Friaul und an der Piave dagegen ge⸗ hoͤrten zu den ungluͤcklichen oͤſterreichiſchen Armeen, die unker Beaulieu, Wurmſer und Alvinzi in allen Gefechten gegen Napoleon mehr oder weniger den Kuͤrzern gezogen hatten.


