Teil eines Werkes 
38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Buonaparte blieb bis den andern Tag um fuͤnf Uhr bei Ronco ſtehen, wo er erfuhr, daß Davidowich ſich in ſeiner alten Stellung ruhig verhalte, daß fuͤr Vaubois nichts zu fuͤrchten ſey, und daß er daher mit aller Sicherheit gegen Alvinzi overiren koͤnne. Dies war um ſo leichter(16. November), weil der oͤſterreichiſche Feldherr, nicht wiſſend, daß Buonaparte bei Ronco Halt gemacht hatte, und in der Meinung er ſey mit der Zuſammenziehung ſeiner Truppen in einer Mantua naͤher gelegenen Stellung beſchaͤftigt, — ſich beeilte uͤber ſeinen Nachtrab herzufallen, den er bei der Faͤhre zu finden glaubte. Buonaparte er⸗ ſparte ihm die Muͤhe, naͤher an die Etſch heranzu⸗ kommen, indem er ſelbſt auf das jenſeitige Ufer zu⸗ ruͤckging und mit ſeinen Kolonnen nochmals auf den Daͤmmen und Straßen, die den Sumpf von Arcola durchſchneiden, vorruͤckte. Auf einem Bo⸗ den, wo die Kolonnen ſich eben nur ſo weit ent⸗ wickeln konnten, als es die Breite der Straßen zu⸗ ließ, hatten die ſieggewohnten franzoͤſiſchen Sol⸗ daten großen Vortheil uͤber die dſterreichiſchen Neu⸗ linge; denn ſo zahlreich dieſe auch ſeyn mochten, ſo hing doch in dieſem Falle der Sieg von der per⸗ ſoͤnlichen Ueberlegenheit derjenigen ab, welche die Spitzen der Kolonnen bildeten. Die Franzoſen hat⸗ ten daher anfangs den Vortheil, und trieben die Oeſterreicher nach dem Dorfe Arcola zuruͤck; allein hier lag wieder, wie am vorigen Tage, die Staͤrte