37 wollen, um ihren Ruͤckzug, wo nichk unmoͤglich, ſo doch ſehr verderblich fuͤr ſie zu machen. Wie jetzt die Sachen ſtanden, verlor das Dorf von Arcola ſei⸗ ue Bedeutung, da es nach dem Ruͤckzug von Alvinzt nicht mehr im NRuͤcken, ſondern vor der Fronte des Feindes lag.
Buonaparte erinnerte ſich, daß er ſowohl auf dem rechten, als auf dem linken Ufer der Etſch Fein⸗ de habe, und daß Davidowich den General Vaubois noch einmal werfen koͤnne, da er zu weit von ihm entfernt war, um ihm beiſtehen zu koͤnnen. Er raͤumte daher Arcola und das zunaͤchſt dabei liegende Dorf Porcil, zog ſich wieder nach Ronco und uͤber die Etſch zuruͤck, und ließ nur zwei Halbbrigaden auf dem linken ufer ſtehen.
Die erſte Schlacht von Arcola, merkwuͤrdig durch die Hartnaͤckigkeit, mit der auf beiden Seiten ge⸗ fochten wurde, und durch den Verluſt ſo vieler ta⸗ pfern Offiziere und Soldaten, fuͤhrte ſonach zu kei⸗ nem entſcheidenden Reſultate. Doch hatte ſie dem oͤſterreichiſchen Feldmarſchall in etwas die Luſt be⸗ nommen, gegen Verona zu operiren, und die Ver⸗ einigung der oͤſterreichiſchen Hauptarmee mit der vom Tyrol weiter hinausgeſchoben; ſie hatte aber vorzuͤglich das Talent des franzoͤſiſchen Generals und die Tapferkeit ſeiner Truppen in einem furchtbaren Lichte gezeigt, und letzteren ihr altes Selbſtvertrauen wieder gegeben.—


