57 deßhalb Kanonenfutter(chair à canon) genannt wurden, ehe Krankheiten ſie der koͤrperlichen Be⸗ hendigkeit beraubten, oder Erfahrung die Gefahren des Handwerks gelehrt hatte, in das ſie mit der gedankenloſen Lebhaftigkeit von Schulknaben einge⸗ ſanden waren. So geſchah es denn auch oft, daß die Franzoſen, wenn ſie auch im Ganzen nicht an Zahl uͤberlegen waren, durch die Schnelligkeit ihrer Bewegungen und die Geſchicklichkeit, womit ſie ſolche erdachten und ausfuͤhrten, im Stande waren, an einem Punkte, den ſie anzugreifen gedachten, ploͤz⸗ lich eine ſolche Ueberzahl zu konzentriren, daß ſie denſelben Vortheil davon hatten. In Aufzaͤhlung der Urſachen, welche die allgemein guͤnſtigen Erfolge der republikaniſchen Waffen herbeifuͤhrten, duͤrſten wie des moraliſchen Moments— des Intereſſes, nicht vergeſſen, das die Truppen an der Sache des Krieges nahmen. Die Armee genoß einen augenblicklichen aͤußerſt einladenden Vortheil von der Revolution, was man, den Landmann ausgenommen, kaum von elner andern Menſchenklaſſe in Frankreich ſagen konnte. Ihr Sold ward erhoͤht, und ihre Wichtig⸗ keit wuchs. Keinem Gemeinen war das Emporſtei⸗ gen zu dem hoͤchſten Range im Heere verſperrt, und manche gelangten zu ihm. Maſſena war anfangs ein Tambour, Ney ein gemeiner Huſar, und viele andere erhoben ſich zum Kommando von Armeen aus den Reihen der Gemeinen. Das war eine Re⸗
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31. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 7. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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