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gierung fuͤr einen Soldaten, unter der er leben und gedeihen mochte, ſeine Lage erſchien um ſo vortheil⸗ hafter, wenn ſie mit dem alten monarchiſchen Sy⸗ ſteme in Vergleich kam, nach welchem die Vorrechte der Geburt jeden Augenblick mit den Anſpruͤchen des Verdienſtes kollidirten, wo der Buͤrgerliche (rotuier) ſich nicht über den Rang eines Subalternen echeben konnte, und wo alle Stellen von Auszeich⸗ nung als Erbgut ausſchließlich fuͤr den hohen Adel vorbehalten wurden; allein auger dieſen Belohnungen⸗ die den Soldaten erwarteten, hatte der Dienſt der Republik noch jenen unwiderſtehlichen Zauber— er war ſiegreich. Die Siege, welche ſie erfochten, und die Beute, welche im Gefolge derſelben waren, feſſelten die Sieger an ihre Fahnen, und verſam⸗ melten um ſie neue Schaaren aus ihrem Vaterland. „Vive la Rep ablique!“ wurde ein Feldgeſchrei⸗ das dem Heere ſo theuer war als in fruͤhern Zeiten die Loſung Dennis Mountjoie! und die drei⸗ farbige Fahne vertrat die Stelle der Oriftamme. Au die Stelle der Verwirrung, Unterdruͤckung und des Blutbads der zevolution kehrten ſich die Sol⸗ daten nur wenig. Sie hoͤrten von eingekerkerten und guillotinirten Freunden*); allein der Kriegsmann laͤßt gleich dem Moͤnch alle Sorgen der buͤrgerlichen
—— *) Dieß war Moreau's Schickfal, der am Abend eines ſeiner glänzendſten Siege erfahren mußte, daß ſein Vater ent⸗ hauptet worden war.


